Donnerstag, 17. Juni 2010

Bin wieder daheim!

Montag, 10. Mai 2010

Puerto Maldonado Regenwald




Von Cusco aus ging es mit dem Bus nach Puerto Maldonado,die einzige groessere Stadt im Regnwaldgebiet nahe der brasilianischen und bolivianischen Grenze im Suedosten Perus. Die Busse fahren erst seit kuzer Zeit, da die Interoceana, eine neue Verbindungsstrasse zwischen Atlantik und Pazifik durch Brasilien und Peru, gerade fertigestellt wird. Die Strecke zwischen Cusco und Puerto war trotzdem noch nicht ganz fertig, sodass die Busfahrt eine ziemliche Tortur war. Mitten in der Nacht kamen wir auf jeden Fall im warmen Puerto Maldonado an und konnten dann noch ein paar Stunden schlafen.Am naechsten Tag haben wir uns mit Mathilde getroffen, eine Arequipeña die ich von meiner Arbeit aus Arequipa kannte. Sie lebt nun in Puerto und hat uns ein bisschen die Gegend gezeigt. Wir konnten auch bei ihr fuer die naechsten Naechte unterkommen.Am naechsten Tag haben wir uns bei einer einheimischen Familie ueber eine Dschungeltour erkundigt. Die Familie Mejía war die erste, die den Lago Sandoval, ein See mitten im Dschungel ein bisschen flussabwaerts, erkundete und besiedelte. Heute haben sie eine einfache aber sehr schoene Lodge am See, die man durch eine zweistuendige Flussfahrt und ueber einen nochmals zweistuendigen Fussmarsch durch den Regenwald erreichen kann. Edson, der juengste Sohn der Mejíafamilie und so wir wir 20 Jahre alt hatte gerade Ferien und erklaerte sich netterweise bereit uns zum See zu begleiten und uns dort die Umgebung ein bisschen zu zeigen. Wir haben dann 5 Tage am Lago Sandoval verbracht. Fast jeden Tag ging es mit dem Boot raus auf den See um von dort aus Caymane, Papagaie, Affen etc. zu sehen. Bei den taeglichen Dschungelwanderungen mit Edson (der sich wiiirklich gut auskannte)haben wir die Vielfaeltigkeit der tropischen Pflanzenwelt bewundern koennen und Schlangen, lustige Lianen und Riesenbaeume gesehen.Diese 5 Tagen waren wir auch so gut wie ohne Strom und Zivilisation...das war nach dem Stress in Cusco auch mal ganz angenehm und man konnte mal so richtig entspannen. Es war wirklich ein super schoener Ort...diese paar Tage in der Natur waren mal was ganz neues und da hat sich das Schwitzen echt gelohnt ;)

Macchu Picchu




Das war Macchu Picchu! Am 1.Mai ging es von Aguas Calientes hoch zu der Tempelanlage. Ich muss schon sagen, dass es dort oben sehr schoen ist. Die Aussicht ist umwerfend und es herrscht eine eigenartige, ruhige Stimmung. Manche wuerden Macchu Picchu einen magischen Ort nennen...dafuer fand ich ihn aber eindeutig zu voll. Die Touristenstroeme die zur Mittagszeit die Ruinen erstuermen zerstoeren schon sehr die Ruhe und Magie des Ortes. Silvan und ich sind mit dem zweiten Bus frueh morgens hochgefahren und sind, oben angekommen, direkt zum Intipunto, dem alten Wachturm der Inka ziemlich weit entfernt von der eigentlichen Tempelanlage mit dem typischen Macchu Picchu Motiv hochgelaufen. Der dichte Nebel der aus dem Tal aufsteigt hat uns von ganz oben die Aussicht genommen aber auf dem Ruckweg waren wir koplett alleine und der Nebel verschwand allmaehlich und so hatten wir einen wunderschoenen Blick auf die Tempelanlage und das Tal. Am spaeten Vormittag sind wir dann auch schon wieder runter nach Aguas Calientes (das Macchu Picchu Dorf im Tal)gefahren, weil es uns zu voll wurde.
Cusco hat uns insgesamt nicht so sehr gefallen weil es viel zu touristisch ist.Man merkt, dass viele Touristen auch nur nach Peru kommen um Macchu Picchu zu sehen, was ich persoenlich ziemlich schade finde. Das Land hat schliesslich noch viel mehr zu bieten und wenn man ein paar andere Ecken kennengelernt hat, dann merkt man, was fuer ein falsches Bild man als Tourist von Peru bekommt wenn man nur Cusco und Macchu Picchu sieht. Es war schon erschreckend, was man da alles bezahlen musste, nur um zu dieser einzigen Tempelanlage zu gelangen.Man wird wirklich ein bisschen ausgenommen.
Wir waren deshalb froh, dass wir danach genau das Kontrastprogramm zu Cusco vor uns hatten: Selva...der peruanische Regenwald an der Grenze zu Bolivien und Brasilien. Ein nahezu unbesiedeltes und scheinbar unendliches Stueckchen Erde.

Cusco

Mittwoch, 28. April 2010

Puno y el Lago Titikaka






In Puno waren wir nur sehr kurz: Montag nachts sind wir angekommen und Mittwoch morgens ging´s auch schon wieder weiter. Aber um ganz ehrlich zu sein,die Zeit hat vollkommen gereicht. Am Dienstag waren wir auf den Uros(schwimmende Inseln aus besonderem Schilf von den Ureinwohnern gefertigt die noch Aymara sprechen)und auf der Insel Taquile. Die Uros haben Silvan und mir nicht so gut gefallen weil sie sehr touristisch waren, die Insel Taquile war dagegen ein echter Hammer ;)Taquile ist recht groß und hat ca. 2000 Einwohner. Die Insel erinnert vom Aussehen her an Griechenland und man hat an manchen Stellen einen wunderschönen Blick über den See. Die Einwohner tragen noch ihre traditionellen Kostüme und leben vorallem von der Landwirtschaft und dem Verkauf ihrer Handarbeiten.Die Tour ging um halb acht morgens los und dauerte durch die lange Hin- und Rückfahrt mit einem kleinen Motorboot bis um fünf Uhr nachmittags- dementsprechend waren wir danach auch todmüde!
Heute sind wir in Cusco angekommen und ich bin gespannt wie die Zeit hier verlaufen wird...Macchu Picchuuuuuuu!

Ein letztes Mal Arequipa und Mollendo





Nach der erlebnisreichen Zeit in Ica waren Silvan und ich einige Tage in Arequipa.
Ich habe mich als Stadtführerin versucht und wir haben alle Leute getroffen die ich aus meiner Zeit dort so kenne.Unter anderem seht ihr aus Arequipa Bilder vom Monasterio Santa Catalina, einer Klosterstadt innerhalb der Stadt Arequipa - sehr interessant!Ich muss außerdem noch anmerken, dass Silvan tapfer einen Salsacrashkurs bei meinem ehemaligen Tanzlehrer César gemacht hat(4Std.durchtanzen...und er ist SELBER auf die Idee gekommen!!).Auch die Lieblingspeise der Arequipenos hat er probiert; das höllisch scharfe Rocoto Relleno.
Dann waren wir noch eine Nacht in Mollendo um das Meer zu genießen und Abschied von allen dort zu nehmen und auch in Arequipa war es dann am Sonntag Zeit für den Abschied :-( Es fiel mir wirklich sehr schwer mich von allen zu verabschieden und mein "zweites Zuhause" zu verlassen!Da kullerte auch so manches Tränchen als wir dann im Bus nach Puno saßen...

Donnerstag, 22. April 2010

Islas Ballestas und Ica







Die Tour am Dienstagmorgen zu den Inseln vor Paracas hat sich wirklich gelohnt! Wir sind mit einem Boot ca. eine halbe Stunde zu den Islas Ballestas hingefahren und haben uns dort eine Seelöwenkolonie gesehen,verschiedene heimische Vogelarten unter anderem Chilepelikane und Guanokormorane sowie Humboldtpinguine(das sind lustige Tiere:-).Es gibt auch Grauwale,Delfine,Schwertwale und Haie die rund um die Inseln auf Nahrungssuche sind...wir haben an dem Tag allerdings keine gesehen, aber ich war trotzdem ziemlich begeistert!
Nach dem Mittagessen in Pisco haben wir dann in aller Ruhe den nächsten Bus nach Ica genommen und sind von dort aus direkt in die Oase Huanchina gefahren.Wir waren in einem sehr netten Hostel namens Salvatierra und haben den restlichen Tag entspannt.Die Oase ist umgeben von Sanddünen deren Weiläufigkeit man im Örtchen nicht ansatzweise erahnen kann. Frisch und munter haben Juzha und ich dann am nächsten morgen zusammen mit drei Schweden eine Tour zu zwei Weingütern gemacht.War wirklich schön mal wieder ein anderes Fleckchen von Peru kennenzulernen. Das traditionelle Weingut, dass wir am Ende besucht haben stellt Wein und Pisco her und wir konnten auch eine Probe machen. Es liegt sehr schön etwas weiter entfernt von der Stadt Ica auf dem Land. Rechtzeitig zum Mittagessen waren wir wieder zurück in der Oase und dann ist Juzha auch schon mit dem nächsten Bus nach Lima gefahren. Silvan und ich haben nach einer Siesta dann noch eine Sandbuggietour mit Sandboarding gemacht.Das war bis auf das Meditieren mit Mui das Verrückteste was ich bis jetzt in Peru gemacht habe! Wir hatten einen peruanischen Fahrer der mit dem Buggie die Dünentäler hoch und runter gerast ist. An einigen Dünenkämmen hat er uns rausgelassen und wir haben uns im Sandboarding geübt - war auf jeden Fall ein perfekter Nachmittag in Ica. Ich habe das Adrenalin noch abends in meinem
Blut rauschen gehört ;)Der Sonnenuntergang auf den Dünen ist auch unvergesslich...man kommt sich vor wie Mitten in der Sahara, nur Kamele gibts net :-)
Über Nacht sind wir dann mit dem Bus nach Arequipa gefahren. Fortsetzung folgt.